Dienstag, 5. Juli 2011

Trickfilm im Geschichtsunterricht - Es war einmal … der Mensch

Im Geschichtsunterricht ist es gar nicht so einfach die Stimmungen und Zusammenhänge einer Zeitepoche anschaulich zu vermitteln. Für Schüler/innen sind vergangene Zeiten oft weit, weit weg.
Wie wär es, einen Trickfilm heranzuziehen. Die Figuren und Geschichten vermögen die Schüler/innen bestimmt auch emotional anzusprechen. Konkret habe ich eine Zeichentrickserie aus meiner eigenen Mittelstufenzeit im Kopf:
Es war einmal… der Mensch (Originaltitel: Il était une fois… l’homme) ist eine französische Zeichentrickserie, die 1978 entstand und sich mit der Geschichte der Menschheit beschäftigt.
(Quelle: Wikipedia)
Es gibt 26 Episoden. Die vollständige Liste findet man auf der Seite von Wikipedia. Beispielepisoden:
  • Eine neue Welt entsteht
  • Die Neandertaler
  • Ein Mensch aus Cro-Magnon
  • Das Römische Reich
  • Die Welt des Islam
  • Die Wikinger
Nun ja, die Bilder sind etwas in die Jahre gekommen, aber vielleicht eignet sich ja ein Video als Diskussionsanlass. Auf Youtube sind die Episoden zu finden. Dazu im Suchfeld z.B. «Es war einmal der Mensch Neandertaler» eingeben. Eine Episode ist meist auf 3 Videos verteilt.

Beispiel «Die Neandertaler» (Teil 1):


Die Neandertaler Teil 1, Teil 2, Teil 3

Freitag, 24. Juni 2011

Home - Willkommen im digitalen Leben

Seit längerer Zeit läuft in Lenzburg die Ausstellung «Home».
Wie prägen Handy, Computer und Internet die Art und Weise, wie wir Freundschaften pflegen? Wie wir arbeiten, lieben, denken und handeln? Darf man eine Beziehung per SMS beenden? Ein 12-jähriges Mädchen unbeaufsichtigt im Internet surfen lassen? Soll man Killergames verbieten?
HOME lädt zum sinnlichen Besuch in die „gute Stube“ der Generation Internet, bietet Hand zur kritischen Auseinandersetzung und schlägt Brücken zu allen, die in der digitalen Welt nicht zu Hause sind.
(Quelle: Kurzinfo von Home (PDF))
Der Ausstellungsbesuch ist einen Besuch wert. Angesprochen werden «Jugendliche und Rentner, Onliner und Offliner, Internetjunkies und Medienabstinente, Gamer und Facebooklerinnen, Frauen und Männer, Familien und Einzelpersonen, Betriebsgruppen und Schulklassen».

Lass dich anregen!

Auch der Kabarettist Emil hat die Ausstellung besucht, wie der folgende Beitrag von 10-vor-10 zeigt:

10vor10 vom 22.10.2010

Samstag, 18. Juni 2011

Waldwissen für Kinder

Die Stiftung Unternehmen Wald stellt ein interaktives Lernangebot für Kinder zum Thema Wald (http://kinder.wald.de)vor. Dabei führt Cräcker das Eichhörnchen die Besucher durch die vier Kapitel:
  • Wer lebt im Wald?
  • Wie lebt der Wald?
  • Was ist ein Forst?
  • Wozu brauchen wir den Wald?
In den einzelnen Kapiteln werden Informationen bereit gestellt welche durch klicken auf Elemente in Form von Sprechblasen angezeigt und so erschlossen werden können. Je nach Bedarf können die Texte auch angehört werden. Cräcker als ein typischer Vertreter der Waldbewohner legt natürlich Wert darauf, dass sein Lebensraum verstanden und wertgeschätzt wird. So erstaunt es nicht, dass die Informationen den Wald als Schutz-, Erholungs- und Naturzone präsentiert und auch die Bewirtschaftung des Waldes als Teil der Erhaltung dieser Zonen dargestellt.
(via: Bildungsserver Thurgau)

Selbstverständlich ersetzt der Besuch der Website keinesfalls die wichtigen Erlebnisse im Wald. Auf lustvolle und spielerische Art können sich die Schüler/innen der 1.-4. Klasse hier Wissen zum Thema aneignen. Sicherlich eine Bereicherung zum manchmal arbeitsblattlastigen Unterricht.

Ach ja: Es gibt natürlich auch Seiten im Internet, die Lehrer/innen, Eltern und Kindern Ideen für die Gestaltung eines Waldtages geben:

Dienstag, 31. Mai 2011

Duden online nutzen


Auf Duden.de gibt's neben praktischen Rechtschreibetipps die Funktion «Text überprüfen». Der Benutzer kann ein Wort oder einen ganzen Text in ein Formularfeld einfügen - Duden.de checkt den Text dann auf Rechtschreibe-und Grammatikfehler.
Wenn Duden.de ein Wort als falsch einstuft, schlägt die Funktion eine oder mehrere Verbesserungs-Varianten vor - die, wie das Bild zeigt, aber nicht in jedem Fall Sinn machen.
(Quelle: DRS3 Digital)
In der Primarschule bringen wir den den Schüler/innen bei, wie sie mit Nachschlagewerken wie Wörterbüchern umgehen können. In der Zwischenzeit kann man aber vieles nicht nur in Büchern, sondern auch im Internet nachschlagen:

Wann hast du das letzte Mal …
  • einen Eintrag in Wikipedia gelesen / ein Thema im Lexikon-Buch nachgeschlagen?
  • auf der SBB-Website eine Zugverbindung abgefragt / eine Abfahrtszeit im Kursbuch nachgeschaut?
  • eine Telefonnummer auf tel.search.ch gesucht / ins Telefonbuch eines anderen Kantons geschaut?
Es ist unübersehbar, dass Nachschlagewerke in digitalter Form auf dem Vormarsch sind. Zu den Kompetenzen in der heutigen und zukünftigen Welt gehört es auch, dass wir mit digitalen Nachschlagewerken umgehen können.

Im Unterricht sollten auch digitale Nachschlagewerke (im Internet) Platz finden. Was denkst du dazu? Kommentare sind erlaubt und erwünscht.

Freitag, 27. Mai 2011

Lehrmittelboutique - Ideen, Materialien und Vorlagen für den Unterricht

Die Lehrerin Marisa Herzog betreibt die viel beachtete und weitherum bekannte Website Lehrmittelboutique. Sie selbst schreibt zu ihrem Angebot folgendes:
Sie finden hier Inspiration
Eine Fülle von Ideen, Schulmaterialien, Vorlagen, mit denen Sie Ihren Unterricht bereichern, Ihre Vorbereitungen vereinfachen und Ihren Schülern und sich selber Freude bereiten können. Ideal für Lehrpersonen der Primarschule.
(Quelle: Lehrmittelboutique)

Es steht eine grosse Fülle an Dokumenten bereit, die im Unterricht verwendet werden können. Themen aus den Bereichen Natur, Menschen, Mensch-und-Umwelt, Jahreslauf, Sprache (Rechtschreibung, Grammatik, Leseförderung u.a.m. werden aufgeführt.
Es stehen jeweils Materialien zur Verfügung, die erst noch verschiedene Schwierigkeitsgrade aufweisen. Es handelt sich um die sogenannten Ampelhefte: rot = anspruchsvoll, orange = mittel, grün = einfacher Schwierigkeitsgrad.

Hier findest du ein paar exemplare Beispiele, um zu verdeutlichen, was die einzelnen Themendokumente beinhalten:
 
Leider wird Marisa nun Opfer des eigenen Erfolges. Die Kosten für die Website bzw. für das Hosting der umfangreichen Materialien und der Traffic der vielen Besucher sprengt ihr privates Budget.
Nun hat sie im April 2011 eine neue Website aufgeschaltet, auf der weiterhin Materialien angeboten werden. Dafür ist nun aber eine Mitgliedschaft für 19.90 € pro Jahr fällig.

Die neue Website heisst: Lehrmittelperlen

Mittwoch, 4. Mai 2011

Lesequiz - Aufgaben und Rätsel zu Büchern

Vielleicht hast du auch schon einmal einen Klassensatz Bücher der Zentrale für Klassenlektüre (ZKL) bestellt und dann in der Klasse gelesen. Kennst du das Angebot:

Die Zentrale für Klassenlektüre fördert das Lesen, indem sie Kinder- und Jugendbücher in Klassensätzen an Schulklassen ausleiht.
Es stehen ca. 420 Titel verteilt auf die 9 Schulstufen zur Verfügung.Das Angebot wird laufend ergänzt. Der Katalog ist über diese Internetseite abrufbar. Sie können ihn auch ausdrucken oder ein gedrucktes Verzeichnis bei uns bestellen. Berechtigt zur Ausleihe sind alle Lehrkräfte in der Schweiz.
(Quelle: ZKL)

Lesequiz online

Zu vielen der angebotenen Bücher gibt es im Internet auf der Seite http://www.lesequiz.ch/ Quizzes, die von Schüler/innen gelöst werden können. Je nach Buch stehen ganz unterschiedliche Quizfragen zur Verfügung. So kann das beim Lesen erworbene Wissen spielerisch überprüft werden.

Das Angebot wird nach wie vor laufend erweitert.



Lesequiz vs. Antolin

Oft stellen Lehrer/innen als allererstes nachdem sie einen kurzen Blick auf Lesequiz.ch geworfen haben den Vergleich mit der Leseplattform Antolin. Ein Vergleich ist aus meiner Sicht allerdings schwierig, weil die beiden Plattformen total unterschiedliche Konzepte haben:

Lesequiz Antolin
kostenlos kostenpflichtig
öffentlich zugänglich Login erforderlich (Einrichtung durch Lehrperson)
keine Ergebnisspeicherung Punkte durch Lehrperson einsehbar
keine Ergebnisspeicherung Punkte sammeln über mehrere Bücher
eingeschränkte Buchauswahl sehr grosse Buchauswahl
diverse Quizformen   immergleiche Auswahlfragen
Bücher als Klassensatz bestellbar   keine Bücher bestellbar

Bei Lesequiz wird am Ende eines Quizzes ein Ergebniswert angezeigt. Lehrer/innen monieren dazu, dass Schüler/innen ja mogeln können, weil die Ergebnisse nicht gespeichert werden. Bei Antolin sei dies nicht möglich, weil jedes Kind persönlich eingeloggt sei. Aber hey, wer glaubt denn wirklich, dass nicht auch bei Antolin gemogelt wird. Wer sagt denn, dass die Antworten welche das Kind zu Hause eingibt, nicht von der ehrgeizigen Mutter stammen? Eben!

Dienstag, 19. April 2011

Evolution - Der Weg zur Hochglanz-Beauty

Der folgende Werbeclip stammt aus einer Kampagne von Dove und zeigt, «wie sich das Mädchen von nebenan in eine Hochglanz-Beauty verwandelt»:



Initiative für wahre Schönheit
«Die Dove Aktion für mehr Selbstwertgefühl wurde ins Leben gerufen, um die nächste Generation zu glücklichen und zufriedenen Erwachsenen zu machen – frei von falschen Schönheitsidealen und belastenden Selbstzweifeln.»
(Quelle: Dove-Website)

Medienkompass

Medienkompass
Lehrmittel für Medienerziehung und ICT für die Mittelstufe und die Sekundarstufe


Website zum Lehrmittel
Auf der Website zum Lehrmittel finden sich neben allgemeinen Informationen findet man zu jeder Einheit Links, Dokumente zum Download und aktuelle Informationen:
http://www.medienkompass.ch/


Was bietet das Lehrmittel Medienkompass?
  • Der «Medienkompass» bietet Orientierung in den Bereichen Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Massenmedien und Computer.
  • Der «Medienkompass» vermittelt ein Kernprogramm von Konzepten, Methoden und Verhaltensweisen für die Nutzung von Medien und Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Der «Medienkompass» ist auf die umfassende Förderung von Medienkompetenz ausgerichtet. Wissen, Handeln und Reflektieren sind miteinander verzahnt.
  • Der «Medienkompass» beinhaltet in zwei Bänden für sechs Schuljahre insgesamt 36 aufeinander abgestimmte, aber in sich abgeschlossene Einheiten.
  • Der «Medienkompass» unterstützt verschiedene Unterrichtsformen.
(Quelle: Prospekt zum Medienkompass (PDF))


Provisorisch-Obligatorisches Lehrmittel für Primar- und Sekundarschule
Der Medienkompass ist im Kanton Zürich das provisorisch-obligatorische Lehrmittel im Bereich der Medienbildung. Immer wieder wird die Frage gestellt, was die Bezeichnung «provisorisch-obligatorisch» bedeutet.
Dazu lässt sich sagen, dass neue Lehrmittel im Kanton Zürich zunächst immer den Status «provisorisch-obligatorisch» erhalten. Erst nach der Begutachtung durch die Lehrerschaft bekommt ein Lehrmittel den Status «obligatorisch». Für die Verwendung im Unterricht gelten aber für beide Stati die gleichen Vorgaben: Die Lehrmittel müssen von den Schulgemeinden angeschafft und verbindlich unterrichtsleitend im Unterricht eingesetzt werden (siehe Bildungsdirektion Kanton Zürich).

Donnerstag, 14. April 2011

Umgang mit belastenden Nachrichten

Quelle: daveeza
«Wer heute Medien nutzt, ist konfrontiert mit belastenden Bildern und Nachrichten. Negative Ereignisse, Bilder von Unfällen, Gewalt oder Leid sind schon in der üblichen Medienberichterstattung sehr häufig. Erst recht können solche Katastrophen wie derzeit in Japan oder der Krieg in Libyen auch starke Belastung auslösen.
 
Pausenlos werden die schlimmsten Szenen gezeigt, immer wieder wiederholt. Das geht uns nah. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, dass sie von Eltern und Erziehenden bzw. Lehrpersonen darin begleitet und unterstützt werden, diese negativen Nachrichten und Bilder zu verarbeiten. Entscheidend ist, nicht zu dramatisieren, aber solche Ereignisse auch nicht totzuschweigen.»
 
Die folgenden Merkblätter wollen Eltern oder Lehrpersonen Hilfe geben, um mit ihren Kindern bzw. Schülerinnen/Schülern solche Ereignisse zu verarbeiten:
Am 23.3.2011 war Prof. Dr. Thomas Merz-Abt, der die obenstehenden Unterlagen verfasst hat, zu Gast bei Radio DRS. Das Interview kann online gehört oder heruntergeladen werden:

Montag, 11. April 2011

Lesespuren

Lesespuren werden im Unterricht eingesetzt, um auf lustvolle und spielerische Art das Textverständnis der Schüler/innen zu fördern. Im Zentrum steht ein Plan mit den Örtlichkeiten der Geschichte. Anhand von kleinen Textbausteinen folgen die Kinder dem Geschehen auf dem Plan und finden schlussendlich zum Ziel Geschichte bzw. zur Lösung des Rätsels.

Lesespuren lassen sich auch digital erstellen und lösen. Als Werkzeug für die Kinder im Schulzimmer könnte dafür z.B. das Werkzeug Powerpoint eingesetzt werden.


Lesespuren online
Lesespuren gibt es aber auch im Internet.
Die Website http://www.lesespuren.ch/ ermöglicht es Schulklassen auf relativ einfache Art eigene Lesespuren zu erstellen. In der Regel sind diese Lesespuren dann passwortgeschützt.
«Die Plattform „Lesespuren“ steht den registrierten Lernenden und Lehrpersonen des Kantons Thurgau kostenlos zur Verfügung.»

Es gibt auf dieser Seite eine ganze Reihe von Lesespuren, die gelöst werden können (ohne Login).


Wettbewerb Lesespuren
Die Plattform http://schultraining.ch/ bietet interaktive Online-Übungen für die Volksschule zu verschiedenen Fächern und Themen. Dazu gehören seit kurzem auch Lesespuren.
Bis Ende Juli 2011 sammelt die Plattform nun Lesespuren von Kindern der 3. - 6. Klassen. Die Lesespuren werden von Hand gezeichnet und eingereicht. Die Plattform bezeichnet diese Sammelphase als Wettbewerb und bezahlt für jede Lesespur, die ausgewählt, digital aufbereitet und publiziert wird 20 Fr. in die Klassenkasse. 

Die Teilnahmebedingungen und weitere Infos:
http://www.schultraining.ch/Lesespuren/lesespuren.html


Beispiele zum Online-Lösen