Samstag, 6. Juli 2013

Verabschiedung aus diesem Blog

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Nach vielen Jahren Tätigkeit im ICT-Bereich der Primarschule Nürensdorf verlasse ich nun die Schule ganz. Damit verabschiede ich mich auch als Autor von diesem Blog.

Bereits seit 2006 (mit Unterbrüchen) schreibe ich für euch Newsletter und Blogbeiträge zu interessanten Angeboten für den Unterricht, mit Unterrichtsideen und Anleitungen. Die ersten Jahre waren die Newsletter noch in meinem privaten Wiki publiziert und seit einiger Zeit in diesem Blog. Ich hoffe, die eine andere Idee ist auf euch übergesprungen und hat den Weg in den Unterricht gefunden.

Vor kurzem habe ich diesen Blog meinem Nachfolger Michi übergeben. Ob und in welcher Form dieser Blog weitergeführt wird, liegt nun in seinen Händen. Der zugehörige Mailnewsletter mit den Hinweisen auf neue Blogbeiträge wird von mir nicht mehr weitergeführt.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch für eine wunderbare Zeit mit euch. Ich hoffe, euch bei anderen Gelegenheiten wieder zu sehen und von euren tollen Medienprojekten zu hören.

Herzliche Grüsse
Thomas



PS:
ICT und Medien werden in Zukunft auch in der Schule immer wichtiger. Nicht zuletzt darum, weil auch die modernen Lehrmittel vermehrten ICT-Einsatz fordern (werden). Für fast alles aus der analogen Welt gibt es digitale Alternativen. Für fast alles!
Viel Spass mit diesem Video:


Fächer- und Lehrmittelbezüge im Medienkompass

Der Lehrmittelverlag Zürich hat eine neue Handreichung zum Lehrmittel Medienkompass 1 & 2 erarbeitet und stellt dies den Lehrpersonen von Primarschule und Sekundarschule online zur Verfügung.

Diese Handreichung zeigt, welche Bezüge zwischen den Einheiten im Medienkompass und Themen in anderen Fachlehrmitteln bestehen und wie sich medienbildnerische Themen in bestehende Fächer integrieren lassen. Sie soll die Lehrpersonen vom Stoffdruck entlasten und ihnen die Sicherheit geben, dass Medienbildung nicht auf Kosten anderer Fächer stattfindet, sondern diese bereichert und erweitert.
Für beide Bände des Lehrmittels, Medienkompass 1 und 2, werden die Fächer- und Lehrmittelbezüge entlang der einzelnen Einheiten aufgeführt. Zudem sind die Bezüge auch nach Fächern bzw. nach Einheiten geordnet in zwei tabellarischen Übersicht dargestellt. Ergänzend finden sich Vorschläge für eine Dreijahresplanung mit Medienkompass 1 (für die 4. bis 6. Klasse) bzw. Medienkompass 2 (für die 7. bis 9. Klasse).
(Quelle: www.medienkompass.ch/)

Die Handreichung kann als PDF von der Medienkompass-Website heruntergeladen werden.

LearningApps - Kleine Online-Lernprogramme


LearningApps.org ist eine Web 2.0-Anwendung zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Bestehende Bausteine können direkt in Lerninhalte eingebunden, aber auch von den Nutzenden selbst online erstellt oder verändert werden. Ziel ist es, wiederverwendbare Bausteine zu sammeln und öffentlich zur Verfügung zu stellen. Bausteine (Apps genannt) enthalten aus diesem Grund keinen speziellen Rahmen oder ein konkretes Lernszenario, sondern beschränken sich ausschliesslich auf den interaktiven Teil. Die Bausteine für sich stellen also keine abgeschlossene Lerneinheit dar, sondern müssen in ein entsprechendes Unterrichtsszenario eingebettet werden.
(Quelle: Was ist LearningApps.org?)
Wer einfach mal schauen will, welche Apps bereits zur Verfügung stehen, kann unter dem Punkt «Apps durchstöbern» das vorhandene Angebot erkunden.

Das Erstellen eigener LearningApps ist relativ einfach. Wem die (Übungs-)Art einer betrachteten App gefällt, klickt unterhalb der App auf den Knopf «Ähnliche App erstellen», um die vorhandenen Inhalte zu verändern oder zu ersetzen. Danach werden die neuen Eingaben als eigenständige App gespeichert. Voraussetzung ist, dass man sich ein kostenloses Benutzerkonto anlegt. 

Hier ein paar Links zu ganz unterschiedlichen Apps:

Mauswiesel - Online-Lernangebote

Mauswiesel ist eine Selbstlernplattform auf den Seiten des Hessischen Bildungsservers. Mauswiesel ist dabei eine Plattform aus einem ganzen Strauss von Angeboten des Bildungsservers Hessen.



Die Lernplattform Mauswiesel gliedert sich in sechs Bereiche: Wissen, Mathematik, Deutsch, Kunst/Musik, Logik/Spiel. Kindgerecht und ansprechend wirkt die Startseite dadurch, dass die einzelnen Bereiche durch Bildsymbole hervorgehoben werden und das blinzelnde Mauswiesel links oben die Schülerinnen und Schüler motiviert, mit der Lernplattform zu arbeiten. Per Mausklick auf die einzelnen Bereiche gelangen Schülerinnen und Schüler auf die nächste Ebene der Themenfelder. Diese orientieren sich an den Themen, die im Unterricht in den Grund- und Förderschulen zum Einsatz kommen. Wenn sie dann ein Thema auswählen, gelangen sie zu den eigentlichen Inhalten.
(Quelle: Mauswiesel - Einführung für Lehrkräfte)



Freitag, 12. April 2013

Orthografietrainer online


Orthografietrainer.net ist eine Internetplattform mit drei wichtigen Zielen
  • Wir geben Schülern die Möglichkeit, Rechtschreibung zu trainieren - angepasst an die individuellen Leistungen.
  • Wir helfen Lehrern, den Leistungsstand ihrer Schüler zu ermitteln, und nehmen ihnen die zeitintensiven Korrekturen ab.
  • Wir sammeln Daten für statistische Untersuchungen der Rechtschreibleistung von Schülerinnen und Schülern.
Das alles bieten wir Ihnen und Ihren SchülerInnen vollkommen kostenfrei an.

Samstag, 6. April 2013

Projektwochen organisieren mit Groople

Nicht nur für den Einsatz im Unterricht gibt es zahlreiche Web-Tools. Auch für organisatorische gibt es im Web allerlei Hilfsmittel.

Für die Organisation von Projektwochen bzw. Kurswochen an Schulen bietet sich Groople an.




Groople für kleine Projekt bzw. Schule ist kostenlos. Oder wie es auf der Website heisst: «Klein = Gratis!»

Wenn man mehr als 100 Schüler/innen hat oder mehr als 20 Gruppen bzw. Kurse anbietet, dann wird Groople kostenpflichtig (2 CHF pro Schüler/in).
Viele Schulen schrecken davor zurück, Geld für solche Dienstleistungen zu bezahlen. Schliesslich kann das auch in stundenlanger Handarbeit von Lehrpersonen erledigt werden. Aus meiner Sicht macht es aber Sinn, den Aufwand in gute Angebote zu stecken und nicht in administrativ-organisatorische Arbeiten.

(via Projektschule Goldau)

Mittwoch, 2. Mai 2012

SafeShare.TV: Youtube-Videos ohne Ablenkung

Youtube bietet eine unglaubliche Fülle an Videos für den Unterricht. Allerdings sind auf jeder Youtube-Seite rund um den Film herum ca. 120 Links verteilt. Das lenkt ab und verleitet Schüler/innen dazu ein bisschen herumzusurfen. Dank dem kostenlosten Webdienst SafeShare.TV kann dieses Problem umgangen werden.

Der Dienst bettet Youtube-Videos in eine neutrale Umgebung ein. Es wird ein eigener Link zur Seite mit dem Video erstellt, der an die Schüler/innen weitergegeben wird. Ablenkung wird vermieden.


  1. Suche auf Youtube ein Video und kopiere die Internet-Adresse (URL)
    Rufe die Seite http://safeshare.tv/ auf und setze den Link in das dafür vorgesehene Feld ein.
    .
  2. Klicke auf den Knopf «Generate Safe Link».
    .
  3. Durch Klick auf den Link «Costumize video» kannst du einen eigenen Titel eingeben oder mit Start/End bestimmen, welchen Ausschnitt des Videos zu sehen sein soll.
    Willst du keine Anpassungen vornehmen, kannst du diesen Punkt überspringen.
    .
  4. Klicke nun auf den Link «Take me to the safe view», um die Ansicht ohne Ablenkung zu öffnen.
    Diesen Link gibst du an deine Schüler/innen weiter.
    .

Als Beispiel hier ein Lied für Unterstufenkinder zum Lernen von Körperteilen. Mit einem lässigen Lied werden die Namen der Körperteile gelernt.

Übrigens: Auf Youtube gibt es vom User omigrad, von dem obiges Video stammt noch eine Reihe weiterer Videos zum Thema English for Kids: Youtube-Site von ELF-Learning (omigrad)

Dienstag, 1. Mai 2012

Medienkompass: Dossier Facebook

Kommunikation unter Jugendlichen: Facebook an der Spitze
Wenn es um die Kommunikation unter Jugendlichen geht, dann steht eindeutig Facebook im Zentrum. So verfügen 74,6 Prozent der befragten Sekundarschülerinnen und -schüler über einen Facebook-Account, bei den Primarschülerinnen und -schülern sind es 22 Prozent (5. Klasse), bzw. 35 Prozent (6. Klasse). «Die hohe Prozentzahl bei den Primarschülern erstaunt, da diese Kinder das offizielle Alterslimit von Facebook (13 Jahre) noch nicht erreicht haben, also eigentlich noch gar kein eigenes Profil besitzen dürften», sagt Heinz Moser, Dozent im Bereich Medienbildung an der PH Zürich.
(Quelle: PH Zürich)


Der Lehrmittelverlag hat in Zusammenarbeit mit einem Autorenteam der PH Zürich reagiert nun und publiziert ein kostenloses Zusatz-Dossier zum Thema. Zunächst wird aber auf der Website von medienkompass.ch noch erläutert, dass die Themen zu sozialen Netzwerken bereits bisher gut durch den Medienkompass abgedeckt waren:
Diese starke Nutzung unter Jugendlichen macht Facebook zu einem Thema in der Schule. Dabei kann das Lehrmittel Medienkompass helfen: Obwohl Facebook im Medienkompass nicht namentlich genannt wird (Facebook gibt es erst seit 2008 auf deutsch), lassen sich die Chancen und Risiken von sozialen Netzwerken unter verschiedenen Aspekten im Medienkompass aufgreifen:
  • Reale und virtuelle Welt
  • Privatsphäre
  • Verhalten in virtuellen Räumen

Das Dossier «Facebook und Medienkompass» kann sowohl in der Primarschule mit dem Medienkompass 1 als auch in der Sekundarschule mit dem Medienkompass 2 verwendet werden. Es kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Sonntag, 22. April 2012

Arbeitsblattgenerator für die Primarschule

Wieder mal ein Online-Tool mit dem Lehrpersonen, Eltern oder Schüler/innen Arbeitsblätter zum Ausdrucken erstellen können. Neben einer bereits bestehenden Arbeitsblattsammlung für Deutsch, Englisch,  Mathematik und Sachunterricht können auf der Website von Grundschulstoff.de mit einem Arbeitsblatt-Generator eigene Blätter erstellt werden.

Als Lehrerin / Lehrer sollten Sie Ihre Arbeitsblätter über den Arbeitsblatt-Generator selbst generieren. Die Erklärungen und Aufgabenstellungen lassen sich dann Ihrem persönlichen Stil anpassen und über die Aufgaben-Optionen wie Schwierigkeitsstufe, Lösungsmethode etc. besser auf den aktuellen Wissensstand Ihrer Schüler abstimmen. Darüber hinaus benötigen Lehrer die Arbeitsblätter oft in unterschiedlichen Varianten - zum Beispiel für Hausaufgaben / Klassenarbeiten oder als abwechselungsreiche Wiederholung. Da hilft bei fast allen Unterrichtsmaterialien ein Zufallsgenerator, der bei jeder neu erstellten PDF-Datei automatisch Aufgaben ersetzt und / oder in der Reihenfolge variiert. So lässt sich ohne Aufwand viel zusätzliches Lehrmaterial erstellen. (Quelle: http://www.grundschulstoff.de/fuer-lehrer/)


Montag, 9. April 2012

Erweiterte Realität - Ein Blick in die Zukunft

Unter erweiterter Realität (engl. Augmented reality) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Zum Beispiel wird unter erweiterter Realität die Darstellung von Informationen verstanden, die unsere Wahrnehmung mit Informationen anreichern können.

Beispiele gefällig?
  • Bei Sportübertragungen sehe ich auf dem Monitor Hilfslinen. Diese zeigen mir an, welches die ideale Linie des Skifahrers sein müsste, wo die aktuelle Rekordmarke im Speerwurf liegt, ob ein Fussballspieler im Offside stand u.a.m. Das ist heute normal.
  • Die Smartphone-App SwissPeaks zeigt mir Berge an. Einfach mit der Kamera des Handys auf die Bergkette zielen und die Namen der Berge werden live auf dem Display eingeblendet.
  • Ich kaufe einen Schrank, den ich selber zusammenbauen muss. Das Display meines Handy zeigt mir in Videoform, wie ich das Ding zusammenbauen muss. Mache ich einen Fehler, dann korrigiert mich das Handy.
  • Ich bin unterwegs in einer fremden Stadt. Die Karte auf meinem Handy-Display zeigt mir, wo ich gerade stehe, welches die nächstgelegenen Restaurant sind. Ich kann die Menükarten und das vorhandene Platzangebot abrufen. Zugleich sehe ich auch noch, ob einer meiner Freunde im angepeilten Restaurant sitzt.
  • Um mein Gegenüber kennenzulernen, halte ich meine Kamera auf sein bzw. ihr Gesicht. Mein Handy zeigt dann Informationen über die Person, z.B. Facebook-Profil, Kontaktdaten u.a.m. Die Gesichtserkennung macht das möglich, wird in dieser Form allerdings noch nicht eingesetzt.
  • …

In der Schule kommen solche Anwendungen noch nicht zum Einsatz. Ich wette aber darauf, dass diese Entwicklung unser tägliches Leben verändern werden. Aus diesem Grund ist der Blick in die (mögliche) Zukunft sicherlich angebracht.

All die Handybeispiele erfordern natürlich die entsprechenden Geräte und eine ständige Verbindung ins Internet. Kein Problem, schliesslich haben jetzt schon fast alle Jugendlichen ein internetfähiges Handy. Allerdings mutet es etwas komisch an, wenn man immer mit dem Handy vor der Nase herumgehen sollte.

Google hat im März 2012 deshalb das Projekt Glass publiziert. Es handelt sich um Studien, bei der eine Brille eingesetzt wird, die die Informationen live und ortsgerecht präsentiert:



Technologien können unser Verhalten und unseren Alltag nachhaltig verändern. Wahrscheinlich werden das auch die Möglichkeiten von «Erweiterter Realität» tun. Genau so, wie es schon das Telefon und das E-Mail getan haben.

Sonntag, 18. März 2012

Ansprechende Wortwolken

Bildquelle: IT-Blog Schule Dürnten
Sogenannte Wortwolken oder Wordclouds lassen sich im Internet ganz einfach herstellen.

Es bieten sich dazu die Online-Programme von Wordle (http://www.wordle.net/) und von Tagxedo (http://www.tagxedo.com/) an.

Im Prinzip funktioniert das so:
Man gibt eine Sammlung von Wörtern oder einen ganzen Text in ein Feld ein und lässt sich die Wortwolke automatisch erstellen. Wörter, die mehrmals vorkommen, werden grösser dargestellt. Je häufiger, desto grösser. Das Aussehen (Schrift, Farben, u.a.) kann noch angepasst werden. Bei Tagxedo kann sogar noch angegeben werden, in welcher Form die Wortwolke dargestellt werden soll.

Schüler/innen können so ihre eigenen Wortlisten optisch schön darstellen, z.B. für ein Titelblatt. Schwierige Wörter (ck-Wörter etc.) können aufgeschrieben und visualisiert werden. Alle wichtigen Begriffe der letzten Exkursion werden schön dargestellt. Es gibt vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Wortwolken.
Es können aber auch ganze Texte betrachtet werden. Dabei wird ersichtlich, welche Wörter häufig vorkommen. Warum nicht verschiedene Märchentexte auf diese Art darstellen? Erkennst du welches Märchen das ist? Auch dann noch, wenn ich die wichtigsten Schlüsselwörter entferne?

Eine Video-Anleitung zu Wordle siehst du hier:

Freitag, 10. Februar 2012

Online-Tools im Sprachunterricht

Ein Gruppe Studierender hat sich während eines Ausbildungsmodules mit Online-Tools im Sprachunterricht auseinandergesetzt. Im Zentrum stand die Frage, wie Webangebote für den Einsatz im Sprachunterricht evaluiert werden können. Als Endprodukt ist ein öffentliches Rezensionsverzeichnis entstanden. Die publizierten Rezensionen wurden mit Unterrichtsideen und weiterführenden Informationen und Links angereichert.

Das Rezensionsverzeichnis ist an folgender Stelle zu finden:
http://online-tools-im-sprachunterricht.wikispaces.com/

(Quelle: Fachbereichsblog Medienbildung der PH Zürich)

Sonntag, 29. Januar 2012

Aufnehmen mit Vocaroo

Vocaroo ist ein Gratis-Dienst mit dem man auf ganz einfache Art und Weise Gesprochenes aufnehmen und an andere Personen weitergeben oder auf den eigenen Computer herunterladen kann.

Man benötigt dazu einen Computer mit Internetzugang, ein Mikrofon (eingebaut oder Headset). Die Aufnahme wird mit Hilfe von Flash gemacht, was leider auf iPads nicht funktioniert.

Ein Gedicht aufsagen, eine mündliche Meinung abgeben, einen Text vorlesen, ein Lied üben u.v.m. Auch Arbeitsaufträge für den mündliche Ausdruck in diversen Fächern sind wichtig. Nicht immer ist es aber möglich oder auch nicht sinnvoll, dass die Schüler/innen das mündlich in der Schule machen.

Warum nicht mal einen Text vorlesen lassen und dann hören und feedbacken, wenn die Zeit dazu vorhanden ist. Schüler/innen können sich so auch gegenseitig Feedback geben. Einige Schüler/innen werden es danken, dass sie nicht unter den strengen Augen der Lehrperson vorlesen müssen, sondern zu Hause ins Mikrofon sprechen dürfen.

Und so funktioniert Vocaroo:
  1. Im Browser die Seite http://vocaroo.com/ aufrufen.
  2. Auf den Knopf «Click to Record» anklicken.
  3. Sicherheitsabfrage von Adobe Flash Player: «Zulassen».
  4. Sprechen, Vorlesen, Singen :-)
  5. Am Ende auf «Click to stop» drücken.
  6. Knopf «Listen» klicken, um die Aufnahme anzuhören.
    Knopf «Record Again» klicken, um die Aufnahme zu wiederholen.
  7. Balken «Send to a Friend» klicken, um die Aufnahme per Mail an die Lehrperson zu senden:
    1. Your email: Eigene oder E-Mail-Adresse der Lehrperson
    2. Friend's email(s): E-Mail-Adresse der Lehrperson
    3. «Send» klicken.

Die Lehrperson erhält einen Link zugeschickt. Auf der besuchten Website kann die Aufnahme nun online gehört werden oder als Tondatei heruntergeladen werden («Download as WAV»).

Einfach und niederschwellig.

Samstag, 10. Dezember 2011

Sportunterricht: Ideen aus dem Netz


Seit März 2011 kennt die Sportlandschaft Schweiz ein neues Onlineinstrument:
www.mobilesport.ch liefert praxiserprobte Inhalte für Sportunterricht und Training.
[…]
Auf der Plattform sind unterschiedliche Arten von Inhalten zu finden. Das Kernstück bilden die zahlreichen Übungen, kurz und bündig beschriebene und
teilweise audiovisuell untermalte Anleitungen zu unterschiedlichen Sportarten, aber auch zu übergreifenden Themen, wie zum Beispiel Fairplay, psychologisches Training, Ernährung oder Sport und Behinderung. Unterstützt werden die Übungen mit praktischen Hilfsmitteln:
Zur Verfügung stehen Checklisten, Planungsvorlagen, Unterlagen für die Evaluation, Zeichnungen zu Circuitposten und vieles mehr.
(Quelle: Magazin ilz.ch, 4/11)

Das Angebot von Sportunterricht.ch bietet eine unglaubliche Fülle an Ideen, Übungen, Lektionen, Spielregeln, Hilfsmittel (Checklisten u.a.), Tests und Hintergrundwissen. Wunderbar, was der Betreiber M. Cavelti in den letzten Jahren hier alles zusammengetragen hat. Die Seite ist mehr als ein Blick wert.

Der ClipCoach (http://www.bewegungskompetenzen.at/) stellt «ca. 3000 Übungssequenzen als Video mit detaillierter Übungsbeschreibung sowie vielen ergänzenden Infos und nützlichen Features zu den Themenbereichen» bereit. Clips können heruntergeladen werden und stehen dann auch in der Turnhalle bereit. Damit die Kinder die korrekten Bewegungen bzw. Übungen machen können, studieren sie die Videos.
Befindet man sich auf einer Seite mit einem Video und das Video spielt nicht ab, dann klickt man auf den Link «Video direkt abspielen», um den Clip anzuschauen.

Freitag, 2. Dezember 2011

Schattenseiten der Medienkompetenz ;-)

Wenn Kinder in der Schule Medienkompetenz entwickeln, kann das für Eltern auch ganz schwierig werden ;-)



Na gut, die Migros wollte mit diesem Spot natürlich eine ganz andere Botschaft verbreiten. Lust auf weitere Migros-Spots? Hier gehts zur Migros-Website.

Ich wünsche eine besinnliche Weihnachtszeit.

Ideen zur Nutzung des Computers im Unterricht

In immer mehr Schulen werden Notebooks, Netbooks, iPads etc. als Werkzeuge eingesetzt. Dieses Wiki bietet einfache und erprobte Ideen, wie Lehrpersonen den Computer im Unterricht einsetzen können. Es werden nur kostenlose, web-basierte Werkzeuge vorgestellt. [...]
Die Ideensammlung zur Nutzung des Computers im Unterricht entstand im Unterricht von Rémy Kauffmann an der Kantonsschule Baden (Schweiz). Im Rahmen eines Gastaufenthaltes an der Pädagogischen Hochschule Bern wurden die Ideen gesammelt und gesichtet.
(Quelle: unterrichtsideen.ch)


Die Unterrichtsideen sind aufgeteilt in folgende Bereiche:
Recherchieren / Schreiben / Sprechen / Präsentieren / Analysieren / Anwenden / Beurteilen / Gestalten

Zudem können die Ideen auch sortiert nach Medienart (Text / Bild / Karte / Sprache / Ton / Film / Multimedia) oder sortiert nach Lernzielen (Wissen / Verstehen / Anwenden / Analysieren / Evaluieren / Kreieren) aufgerufen werden.

Sonntag, 20. November 2011

Mit der Maus im Kindergarten

Sie möchten Ihre eigenen Computerkenntnisse verbessern und lernen, wie Sie Computer und Medien spielerisch und sinnvoll im Kindergarten und in der Grundstufe einsetzen können.

Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Erarbeitung neuer Themen und zeigen Ihnen Beispiele aus der Praxis. Der Kurs basiert auf den Bedürfnissen und Voraussetzungen von Kindergarten und Grundstufe.
(Quelle und weitere Infos: http://edu-ict.zh.ch/kindergarten/weiterbildung)

 
Inhalt der Weiterbildung
Bildquelle: Flyer PH Zürich
  1. Sicherheit im Umgang mit Grundfunktionen des Computers, E-Mail und Internet-Recherche
    Kommunikation und Internet-Nutzung
    .
  2. Zaubern mit Kamera, Mikrofon und Tastatur
    Nutzung multimedialer Werkzeuge
    .
  3. Kompetenter Auftritt mit Telefonalarm, Briefen und Präsentationen
    Hilfen zur Organisation und Administration im Kindergartenalltag
    .
  4. Unterrichten mit Medien, Internet-Angeboten und Tipps aus der Praxis
    Medienerziehung und Internet-Ressourcen

Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der Website der PH Zürich. Dort ist auch die Anmeldung zu den Workshops zu finden:

Auf der Website der Fachstelle «Bildung und ICT» sind zudem Praxisbeispiele aufgeführt, die aus solchen Weiterbildungskursen entstanden sind:

Sonntag, 6. November 2011

fragFinn - Kindersuchmaschine

fragFINN bietet einen geschützten Surfraum, der speziell für Kinder geschaffen wurde und in dem sie sich frei im Internet bewegen können, ohne auf für sie ungeeignete Inhalte zu stoßen. Der Surfraum basiert auf einer sogenannten Whitelist. Dies ist eine thematisch und zahlenmäßig umfangreiche Liste an kindgeeigneten und von Medienpädagogen redaktionell geprüften Internetseiten. Mithilfe der Kindersuchmaschine von fragFINN wird die Whitelist visualisiert, Kinderinternetseiten werden dabei in den Suchergebnissen ganz oben platziert.(Quelle: fragFINN.de)
Neben der Suche bietet fragFINN auch Links und Tipps zu weiteren kindgerechten Inhalten und Aktivitäten im Internet an.



Im Bereich für Pädagogen werden Hintergrundinfos für den Umgang und Einbettung von fragFINN in den Unterricht erläutert. Aber auch fertige Schulmaterialien für die Arbeit mit den Kindern stehen als PDF-Download zur Verfügung:

 

 

Selbstverständlich gibt es auch noch andere Suchmaschinen für Kinder:

Freitag, 7. Oktober 2011

Ein Poster herstellen


Für die allerlei besondere Schulanlässe werden von den Schüler/innen und Lehrer/innen Poster hergestellt. Am Schulsilvester wird für die Disco oder den Verpflegungsstand geworben, ein Plakat weist auf die bevorstehende Theateraufführung hin oder ein Poster macht auf den Elternanlass am Schluss einer Projektwoche aufmerksam.
Für gewöhnlich werden solche schulischen Werbeposter von Hand gemalt oder auf A3-Blättern kopiert und aufgehängt. Ergänzend dazu könnte ein Poster-Dienst im Internet benutzt werden.

Bestechend ist dabei die Kombination aus Handarbeit und Computerunterstützung. So könnte zum Beispiel ein Plakat von Hand auf A4-Grösse gestaltet, eingescant bzw. fotografiert werden, um es danach auf Postergrösse aufzblasen.


Auf der Website BlockPosters (http://www.blockposters.com/) kann man ein Bild hochladen, das dann vergrössert auf mehreren A4-Seiten ausgedruckt wird, um schliesslich zu einem grossen Poster zusammengeklebt zu werden.




In drei Schritten kommt man vom eigenen Bild zu den Poster-Blättern.



1. Bild hochladen
  • Nachdem du auf «Step 1» geklickt hast, gelangst du zur Upload-Seite.
  • Drücke den Knopf «Durchsuchen», um ein eigenes Bild von deinem Computer auszuwählen.
  • Danach klickst du auf «Continue». Dein Bild wird hochgeladen.








2. Bild aufteilen
In Step 2 siehst du dein Bild als kleine Vorschau mit den geplanten A4-Seiten. Wähle auf der rechten Seite folgende Einstellungen:
  • Grösse des fertigen Posters (pages wide), einstellen mit den kleinen Pfeiltasten
  • Papierformat: Portrait (= Hochformat) / Landscape (= Querformat)
  • Papierformat A4
Danach klickst du auf «Continue». Deine Seiten werden erstellt.










3. PDF-Dokument herunterladen
Auf der nächsten Seite (Step 3). Siehst du den Link zum Herunterladen des PDF-Dokumentes mit allen Bildteilen bzw. Seiten.
Klicke auf den Link «Click here to download a PDF file containing your images», um das Dokument herunterzuladen.







4. Ausdrucken und Zusammenkleben
Drucke alle Seiten Seiten aus.

Vorsicht:
Achte darauf, dass bei den Einstellungen im Druckdialog die Seiten nicht verkleinert ausgedruckt werden. Wähle «Seitengrösse 100%», «Anpassen der Seitengrösse: Keine» o.ä. So werden die Ränder nicht beschnitten.

Schneide nun die nicht benötigten Ränder ab und klebe die Seiten zusammen. Fertig.
Zum Ausprobieren:
Beispiel des Clown-PDFs ansehen und herunterladen (12 A4-Seiten).




Weitere, umfrangreichere Möglichkeiten:
Alternativ kannst du auch das Gratis-Programm «PosteRazor» (http://posterazor.sourceforge.net/) herunterladen, installieren und verwenden. Das Programm bietet noch vertiefte Einstellungsmöglichkeiten in Bezug auf die Überlappungen der Klebestellen.

Beim Angebot von «The Rastorbator» (http://homokaasu.org/rasterbator/) können die Bilder nicht nur vergrössert, sondern auch noch gerastert werden. Dies ergibt zum Teil einen sehr schönen, kunstvollen Effekt.

Viel Spass beim Ausprobieren!


Samstag, 3. September 2011

Auditorix - Die Welt des Hörens entdecken

HörSpiel-Projekte fördern zielgerichtet die Zuhörfähigkeit der Kinder, regen ihre Fantasie und Kreativität an, wecken Freude an Sprache und Sprechen, öffnen die Ohren für Musik und unsere akustische Welt, erklären moderne technische Medien und unterstützen das Lesen und Schreiben von Geschichten. Sie fördern die Sinnes- und Medienkompetenz-Entwicklung bei Kindern und schulen das Hören mit Qualität.
(Quelle: http://www.auditorix.de/)
Es gibt auf der Website 5 Bereiche bzw. Welten:

Welt des Hörens
Über audiovisuell aufbereitete Wissenstexte, Clips und interaktive Spiele in der Welt des Hörens fördern wir die Hör- und Zuhörfähigkeit der Kinder. Diese Fähigkeiten sind Voraussetzung für jeglichen Umgang mit modernen Hörmedien.

Welt der Hörbücher
In der Welt der Hörbücher präsentieren wir den Kindern alle mit dem AUDITORIX Hörbuchsiegel ausgezeichneten Kinderhörbücher.

Welt der Geräusche
Wir nehmen die Kinder mit auf die Reise in die Welt der Geräusche: Was gibt es wo zu hören? Was sind Geräusche, die uns umgeben? Was assoziieren Kinder mit welchen Geräuschen? Erzeugen Geräusche Stimmungen? Was ist die Quelle eines Geräusches? u.v.m.

Welt der Stimme
In der Welt der Stimme werden die Kinder über audiovisuell aufbereitete Wissenstexte, Clips und interaktive Spiele an eine gezielte Wahrnehmung von Stimme, Sprechen und Sprache herangeführt.

Welt der Musik
In der Welt der Musik vermitteln wird den Kindern über audiovisuell aufbereitete Wissenstexte, Clips und interaktive Spiele, welche Bedeutung der Musik in Hörspielen zukommt. Eine umfangreiche Sammlung, eigens für AUDITORIX komponierter Musikstücke steht für den privaten und den Bildungsbereich kostenlos als Download bereit.


Zum Ausprobieren:
Wo ist Mr. X?